Die Jugendfeuerwehr verabschiedet sich in die Winterpause

Ein erfolgreiches Jahr nähert sich seinem Ende, auf das die Jugendfeuerwehr Eischott stolz zurückblicken kann. Als Sieger des Samtgemeindewettbewerbs und als beste Gruppe des Nordkreises beim Kreis konnte man sich für den Bezirkswettbewerb in Remlingen qualifizieren und erreichte auch bei diesem eine gute Platzierung. Beim Zeltlager in Scharbeutz wurden zwei Jugendflammen verliehen und beim Kreis-Orientierungs-Marsch fuhr man ebenfalls mit einem Pokal im Gepäck heim. Highlights 2016 waren sicherlich die Fahrt nach Hamburg und die, im Sommer errichtete, 25m lange Wasserrutsche am „Rodelberg“, wo natürlich auch die anderen Kinder aus dem Ort mitrutschen konnten.

Beim Bowling.

Zum Ausklang des Jahres verbrachte man die Weihnachtsfeier sportlich aktiv beim Bowling in Wolfsburg, wo auf drei Bahnen verteilt kräftig die Pins abgeräumt wurden. Von der Trefferquote her war alles vertreten. Strikes und Spares erschienen auf der Anzeigetafel und natürlich gab es auch einige Nullrunden. Diese sorgten vor allem zu einer Spaßsteigerung, wenn es ein Betreuer geschafft hat, beide Kugeln ins Aus zu schieben.

Der Boxautomat wartet auf den Einschlag.

Nach dem Bowlen gab es noch ein Kräftemessen an den Boxautomaten vor Ort. Hier musste man kräftig gegen einen Punchingball schlagen, der dann nach oben schnellt. Der Automat ermittelt anschließend die Kraft hinter dem Schlag und bestätigte, dass die Jugendlichen kräftemäßig in bester Verfassung sind. Nachträgliche Recherchen haben ergeben, dass bei älteren Teilnehmern ein sogenannter Luftlochmodus aktiviert wird, um das Spiel ausgeglichen zu gestalten.

Dass mit der Bestellung von Hamburgern ebenfalls viel Spaß verknüpft werden kann, wurde im Anschluss in Vorsfelde bestätigt. Die Mitarbeiter im Lokal hatten bei der großen Bestellung gut zu tun, konnten aber alle bestens glücklich stimmen. Gut gesättigt verabschiedete man sich an den Gerätehäusern in die Winterpause. Der erste Dienst im neuen Jahr findet am 9. Januar statt.

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei allen Unterstützern und wünscht eine schöne Weihnachtszeit.

Ausflug nach Hamburg

Auf nach Hamburg hieß es am Samstag für die Jugendfeuerwehr Eischott. Die Jugendlichen hatten den Wunsch, ein zweites Mal in diesem Jahr in die Hansestadt zu fahren. Die Planung der Aktivitäten führten die Jugendlichen selbst durch und Gina Guttke übernahm die Reiseleitung. Einen zusätzlichen MTW und Fahrer stellten freundlicherweise die Kameraden aus Rühen, sodass alle bequem Platz hatten.

Dialog im Dunkeln
Auf dem Marktplatz beim „Dialog im Dunkeln“

Die Hinfahrt verlief sehr ruhig für die Fahrer. Durch die frühe Abfahrtszeit um sieben Uhr morgens holten die Jugendlichen während der Fahrt fleißig Schlaf nach. Kein Stau und nur vereinzelt glatte Straßen führten dazu, dass die Reisegruppe vor Ort zunächst etwas Zeit vertreiben musste, ehe man das erste Ausflugsziel ansehen konnte. Wobei … viel gesehen hat man nicht. Beim „Dialog im Dunkeln“ geht es nämlich darum, die Umgebung in absoluter Dunkelheit zu erforschen. Eine aufregende Erfahrung, nur mit Tasten und Hören durch die Dunkelheit zu finden. Alle lichtgebenden Gegenstände wie Uhren und Smartphones mussten vorher abgelegt werden, ehe man sich, mit einem Taststock ausgerüstet, in das Ungewisse begab. Unter anderem führte der Weg durch einen Park, eine Küche und auch über einen Marktplatz mit Straßenüberquerung. Am Ende der Route wartete eine lange Bar, an der man sich bei Nullsicht Getränke und Snacks kaufen konnte. Passend Wechselgeld gab es hier auch zurück. Ehe das Tageslicht zurückkehrte, wurden von den Mitarbeitern ausgiebig die Fragen der Jugendlichen beantwortet, wie zum Beispiel: Wie finden sich sehbehinderte Menschen im Alltag zurecht? Oder woher kommen die weißen Punkte vor dem Auge, obwohl man nichts sehen kann?

Das Mittagessen wurde im Lokal „Bürgerlich“ verbracht. Der Name lässt es vermuten, man kann sich bestens mit hausgemachten Hamburgern und Limonade sättigen. Der Espresso ist nach Erzählungen ebenfalls zu empfehlen, sodass man problemlos drei Stück hintereinander trinken kann.

Im Jump House Hamburg
Orangene Fußbereifung im Jump House Hamburg

Gut gestärkt ging die Fahrt weiter zum sportlichen Teil des Ausflugs. Im „Jumphouse“, einem Indoorspielplatz mit Trampolinen auf 1.600 Quadratmetern, konnten die Jugendlichen sich aktiv auslassen und fleißig kreuz und quer umher springen. Lediglich ein Verlust von 2 von 22 Socken ist zu beklagen, die sich jetzt sicherlich im Schaumstoffbecken zu vielen anderen gesellt haben.

Die Heimfahrt verlief ebenfalls entspannt und ohne nennenswerte Ereignisse. Um 19 Uhr war die Reise dann am Gerätehaus Eischott wieder beendet.